Ergebnisbericht Perfstausee

Der Perfstausee ist seit mehreren Jahren kein Badesee mehr, denn nach starken Regenfällen treten immer wieder Belastungen mit Fäkalkeimen auf. Forscher der Hochschule Koblenz haben herausgefunden, woher die Keime stammen. Die Wissenschaftler machen auch Vorschläge, wie man die Probleme lösen kann.

 

Professor Kristian Bosselmann-Cyran, der Präsident der Hochschule Koblenz, wohnt in Breidenstein und hat den Bericht zur Verfügung gestellt.

Die Hauptursachen:

Bei starken Regenfällen können ungeklärte Abwässer aus Regenüberläufen oberhalb des Sees in die Perf gelangen. Außerdem hat sich das Wasservolumen in der Vorsperre verringert. Hier soll eigentlich das Wasser abgebremst werden, sodass mitgeführte Sedimente dort absinken können.

 

Einer der Lösungsvorschläge der Wissenschaftler: das dauerhafte Badeverbot könnte in ein temporäres Badeverbot, das nur nach Starkregen gilt, umgewandelt werden. Etwas ähnliches wird z.B. am Baldeneysee gemacht. Zudem könnte die Vorsperre bei nächster Gelegenheit wieder vertieft werden um das Wasservolumen zu vergrößern.

Der Hinterländer Anzeiger hatte unter anderem in diesem Artikel über die Vorstellung der Ergebnisse berichtet: Badeverbot am Perfstausee muss nicht endgültig sein


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Untersuchungen Perfstausee
Ergebnisbericht Mai 2019
Hochschule Koblenz
HS_KO_Ergebnisbericht_20190910.pdf
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